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Community-Treffen


Vier Jahre Kompetenzzentrum sind auch vier Jahre Netzwerkarbeit der Hochschulen in NRW für mehr Barrierefreiheit in Studium und Lehre. In drei Netzwerken tauschen sich die Akteur*innen regelmäßig über Good Practice und Synergien in den Feldern barrierefreie Webauftritte, digitale Anwendung in Studium und Lehre sowie Einsatz von assistiven Technologien aus. 

Kompetenzzentrum mit Communitytreffen auf dem U:FF vertreten

Beim University: Future Festival 2026 (NRW-Bühne) haben sich die Netzwerke erstmals in Präsenz getroffen und konnten sich untereinander oder mit anderen Festivalbesucher*innen austauschen und vernetzen.

NRW-Bühne in Essen

Auf der NRW-Bühne hat sich in diesem Jahr alles um das Thema Innovative Learning gedreht. Im Fokus standen aktuelle Ansätze und Entwicklungen rund um digitale Lehre, Barrierefreiheit und die Lehr- und Lernmethoden der Zukunft. 

Programm

Digitale Barrierefreiheit in Studium und Lehre umsetzen

Wie lässt sich der gesetzliche Auftrag zur Umsetzung digitaler Barrierefreiheit an Hochschulen strategisch umsetzen und gestalten? in Unserem Vortrag haben wir den Besucher*innen einen Überblick über zentrale und aktuelle Erkenntnisse aus unseren Strategiegesprächen mit den Hochschulleitungen der NRW-Hochschulen gegeben, die wir im Frühjahr 2026 geführt haben.

Foto: Die 2 Referent*innen stehen an einem Stehtisch, darauf ihre aufgeklappten laptops. Carsten Bender hlt ein Mikro. Im Hintergrund wird eine Präsentationsfolie an die Wand projiziert. © barrierefreiheit.nrw
Carsten Bender und Anne Haage

Im Fokus standen dabei…

  • übergreifende strategische Handlungsfelder und zentrale Herausforderungen (z. B. in Governance, digitaler Transformation, Beratung von Studierenden und Unterstützung der Lehre),
  • wiederkehrende Themen und innovative Lösungsansätze, Good-Practice Erkenntnisse,
  • mögliche Anknüpfungspunkte für die weitere Zusammenarbeit und
  • ein Blick auf Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Zukunftsperspektiven.

Einblicke in die Strategien der NRW- Hochschulen

Anschließend haben Sinem Malgac (Evangelische Hochschule Bochum) und Björn Frauendienst (Ruhr-Universität Bochum) vertiefende Einblicke in ihre konkreten Strategieprozesse gegeben. 

Sie berichteten über…

  • die Gestaltung und Organisation ihrer Strategieentwicklung,
  • Beteiligungs- und Kommunikationsformate,
  • Herausforderungen im Prozess,
  • sowie zentrale Erfolgsfaktoren und Lessons Learned.
Diskussion mit dem Plenum
Björn Frauendienst und Sinem Malgac (jeweils in der Mitte)

Kurzworkshops

Session 1 | Barrierefreie Hochschuldokumente: von der Dauerbaustelle zum Plan

Barrierefreie Dokumente sind für Hochschulen eine große Herausforderung: Die Vielzahl studien- und prüfungsrelevanter PDF-Dokumente, unterschiedliche Zuständigkeiten, begrenzte personelle Ressourcen und ein heterogener Wissensstand zur Barrierefreiheit machen die Aufgabe besonders anspruchsvoll.

Vor diesem Hintergrund nahm unser Workshop strategische, organisatorische und technische Aspekte dieser Aufgabe in den Blick und diskutierte, wie Verantwortlichkeiten klarer gefasst und Prozesse besser koordiniert werden können. 

Anne Haage
Austausch der Netzwerkmitglieder

Ein besonderer Fokus lag dabei auf den Synergien, die durch hochschulübergreifende Zusammenarbeit und uns entstehen können – etwa durch Vorschläge für Musterdokumente, den Austausch von Good Practice und notwendiger Software sowie abgestimmter Wissensvermittlung.

Session 2 | AT-Lab@Kompetenzzentrum digitale Barrierefreiheit.nrw: Assistive Technologien in Studium und Lehre kennenlernen und ausprobieren

Wir haben einen Ausblick auf unsere Arbeit im geplanten Labor für Assistive Technologien (AT-LAB) gegeben. An mehreren Stationen lernten die Teilnehmenden verschiedene AT (z. B. Computer mit Screenreader und Braillezeile, Telepräsenzroboter, mobile Hörsysteme oder Visualisierungstools) kennen und probierten sie in typischen Situationen aus Studium und Lehre selbst aus.

Foto: kleiner Roboter bestehend aus Kopf und Körper in schlichtem weißem Design © barrierefreiheit.nrw
Telepräsenzroboter
Foto: Carsten Bender fürt einer Teilnehmerin den Telepräsenzroboter vor. © barrierefreiheit.nrw
Demonstration des Telepräsenzroboters

Begleitet wurden sie dabei nicht nur von uns, sondern auch von unseren studentischen Hilfskräften mit eigener Nutzungserfahrung, die Einblicke in ihren Studienalltag mit Behinderung gaben. Im Mittelpunkt stand das praktische Erleben: Die Teilnehmenden konnten Technologien direkt testen, Fragen stellen und herausfinden, welche Möglichkeiten AT im Hochschulalltag eröffnen. 

Ziel war es, Chancen und Grenzen des Einsatzes moderner AT sichtbar zu machen, Verständnis für unterschiedliche Bedarfe zu fördern und konkrete Impulse für eine inklusivere Hochschulpraxis zu geben.

Teaching Clinic: digitale Barrierefreiheit

Unsere Teaching Clinic war ein reines Praxisformat: Im Mittelpunkt standen mitgebrachte Inhalte und Fragen zur digitalen Barrierefreiheit der Teilnehmenden.