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GAAD 2025


Programm

Nutzt Eure Kaffeepause für Inputs und Diskussionen zu aktuellen Themen der digitalen Barrierefreiheit. In der Woche rund um den GAAD erwarten Euch jeweils um 14:00 Uhr Kurzvorträge, gefolgt von einer offenen Diskussionsrunde. Jede Sitzung dauert 30 Minuten: 15 Minuten Input und 15 Minuten Diskussion. Wir freuen uns auf Eure Teilnahme und einen gemeinsamen (digitalen) Kaffee!

Zielgruppe
Hochschulmitarbeitende

Referent*innen
Team Kompetenzzentrum barrierefreie digitale Hochschulverwaltung.NRW (Uni Bielefeld)

Session 1: Barrierefreie Dokumente
Präsenation „Coffee and Learns - Barrierefreie Dokumente“ (PowerPoint, 366 KB) downloaden

Session 2: Tools zur Überprüfung barrierefreier Inhalte im Web
Präsentation „Coffee and Learns - Tools zur Überprüfung barrierefreier Inhalte im Web“ (PowerPoint, 4,2 MB) downloaden

Session 3: Inklusive Kommunikation
Präsentation „Coffee and Learns - Inklusive Kommunikation“ (PowerPoint, 1,3 MB) downloaden

Session 4: Tipps zur barrierefreien Web-Entwicklung
Präsentation „Coffee and Learns - Tipps zur barrierefreien Web-Entwicklung“ (PowerPoint, 6,5 MB) downloaden

Habt ihr euch schon mal gefragt, welche technischen Hilfsmittel euch im Studium unterstützen können? Im Rahmen vom Global Accessibility Awareness Day (GAAD) stellt das Kompetenzzentrum digitale Barrierefreiheit.nrw seine neue Datenbank aT.NRW vor – ein echtes Must-have für alle, die hindernisfreier durch ihr Studium kommen wollen.

In der einstündigen Session zeigen wir euch, welche Tools für welche Bedarfe es gibt, wie sie euch im Unialltag helfen können und beantworten eure Fragen. Außerdem erfahrt ihr, welche Hochschulen in NRW welche Hilfsmittel anbieten. Kommt vorbei und entdeckt das eine oder andere Tool, was euch möglicherweise im Studium helfen könnte.

Zielgruppe
Studierende an NRW-Hochschulen

Referent*innen
Rose Jokic, Tom Leimbrock (Kompetenzzentrum digitale Barrierefreiheit.nrw, TU Dortmund)

Im Internet sind verschiedene Erläuterungen und Checklisten zum Thema Barrierefreiheit in Präsenz- und Online-Veranstaltungen zu finden, wie z. B. die Infomaterialien der Bundesfachstelle Barrierefreiheit. Diese Informationen sind entscheidend, da bei jeder Veranstaltung Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten zusammenkommen: Seien es Personen mit dauerhafter Behinderung (z. B. starke Seheinschränkung), temporären Beeinträchtigungen (z. B. gebrochener Arm) oder auch situationsbezogenen Schwierigkeiten (z.B. fehlender Internetzugang). Im besten Fall haben alle Teilnehmenden gleichberechtigten Zugang zu allen Informationen der Veranstaltung. Doch was bedeutet das konkret und wie lässt es sich in der Praxis umsetzen? studiumdigitale ist die zentrale Innovationseinheit für technologiegestütztes Lehren und Lernen an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Wir bieten zahlreiche Angebote rund um die Entwicklung digitaler Lehrangebote und organisieren regelmäßig kleinere oder größere Veranstaltungen zu verschiedenen Themen. Digitale Medien sind ein fester Bestandteil des Arbeitsalltags, sodass sich Präsenz und Digitales nicht mehr klar voneinander trennen lassen. Digitale Barrierefreiheit hat für uns einen hohen Stellwert. In den letzten Jahren digitale Elemente in Präsenzveranstaltungen möglichst so barrierefrei wie möglich zu gestalten, sondern auch unsere Gäste für das Thema sensibilisiert (z.B. mit der Kampagne "An Alle(s) gedacht?"). In dem Vortrag möchten wir verschiedene Beispiele aus unserer Arbeit zeigen und die Hintergründe zur Umsetzung erläutern. Fragen, mit denen wir uns auseinandersetzen können, sind: Wieso sollten alle verwendeten Videos Untertitel haben? Wie können die Inhalte auf ausgehängten Postern für Blinde zugänglich gemacht werden? Wie kann eine Person mit einer Sprechbeeinträchtigung sich nach einem Vortrag zu Wort melden, um ihre Frage zu stellen? Was hat es mit dem QR-Code auf unseren Namensschildern auf sich? Und wie kann das Spiel "Bingo" bei der Sensibilisierung für das Thema helfen? Wir laden alle Interessierten herzlich ein, an dieser spannenden Diskussion teilzunehmen und gemeinsam Wege zur Schaffung barrierefreier Veranstaltungen zu erkunden.

Zielgruppe
alle Hochschulmitarbeitenden

Referent*innen
Angela Rizzo, Sanja Grimminger (studiumdigitale, Goethe-Universität Frankfurt)

Material
Präsentation „Digitale Elemente in Präsenzveranstaltungen barrierefrei gestalten - Beispiele unserer Arbeit“ (PowerPoint, 7,8 MB) downloaden

Eine gute Strategie für eine barrierefreie Hochschullehre ist es, die Veranstaltungsorganisation und auch die Lehrmaterialien von Beginn an barrierefrei zu gestalten. Doch wie lässt sich gut damit anfangen? Welche Elemente sind essentiell und wer profitiert eigentlich von der barrierefreien Gestaltung von Lehrveranstaltungen? Der Workshop gibt einen Überblick über die unterschiedlichen Bedarfe von Studierenden und wie Sie als Lehrende diese sinnvoll und mit wenig Aufwand in Ihrer Lehrveranstaltung berücksichtigen können.

Zielgruppe
Lehrende

Referent*in
Anne Pferdekämper-Schmidt (Kompetenzzentrum digitale Barrierefreiheit.nrw, TU Dortmund)

Material
Präsentation „Von Beginn an barrierefrei: Impulse für den Start in die barrierefreie Lehre“ (PowerPoint, 364 KB) downloaden

Mit unserem Serious Game „Beyond the Chalkboard“ denken wir digitale Barrierefreiheit weiter: Wir wollen ein digitales Medium nutzen, um in den Studienalltag von psychisch erkrankten Studierenden einzutauchen. Wir sind gespannt, ob Sie im Spiel Situationen aus Ihrem Lehralltag wiedererkennen, ob es Ihnen neue Perspektiven aufzeigt und vor allem, ob Sie darin die Möglichkeit sehen, immersiv Erfahrungen von Studierenden mit psychischen Erkrankungen nachvollziehen zu können. Dazu ist Ihr Feedback besonders wertvoll. In „Beyond the Chalkboard“ können Spielende als genderneutrale Spielfigur Sam tägliche Haushaltsarbeiten erledigen, Vorlesungen besuchen oder anderweitig die Zeit gestalten. Allerdings werden die Handlungsoptionen durch Sams psychische Verfassung begrenzt – durch strukturelle Bedingungen, Handlungen und Reaktionen von Lehrenden und Kommiliton*innen und auch durch Ängste und depressive Gefühle. Mit dem Spiel als Ausgangspunkt diskutieren wir Barrieren und deren Konsequenzen in Lehre und Studium für psychisch erkrankte Studierende und werden gemeinsam erste Handlungsanregungen für Ihre (Lehr-)Praxis entwickeln. Mehr Infos zur Veranstaltung

Zielgruppe
Lehrende

Referent*innen
Jasmin Alfeld, Dr. Klara Groß-Elixmann, Maike Kau (Zentrum für Lehrentwicklung - Team Hochschuldidaktik, TH Köln)

Material
Präsentation „Spielerisch sensibilisieren: Ein interaktives Training mit Beyond the Chalkboard“ (PowerPoint, 4,3 MB) downloaden

In diesem Workshop erhalten Teilnehmende einen ersten Einblick und praxisnahe Tipps, worauf es bei der Gestaltung von (Hochschul-)Webseiten zu achten gilt, um Barrieren hinsichtlich der Wahrnehmbarkeit, Bedienbarkeit, Verständlichkeit und Robustheit für verschiedenste Nutzergruppen abzubauen (z. B. Umgang mit Seitenstrukturen, Bildern/Grafiken, Farben/Kontraste und Verlinkungen).

Zielgruppe
Web-Redakteur*innen aus dem Hochschulkontext

Referent*in
Sabrina Januzik (Kompetenzzentrum digitale Barrierefreiheit.nrw, TU Dortmund)

Material
Präsentation „Barrierefreiheit im Web für Redakteur*innen“ (PowerPoint 5,5 MB) downloaden

Der Workshop soll für die Teilnehmenden ein Einstieg in den barrierefreien Einsatz von Bildern durch die Nutzung von Alternativtexten sein. Nach einer kurzen Icebreaker-Umfrage zum Wissensstand zu Alternativtexten, wird zu Beginn erläutert, warum Alternativtexte im Sinne der digitalen Barrierefreiheit essenziell sind und welches Ziel der Einsatz von Alternativtexten hat. Anschließend werden grundlegende Regeln für Alternativtexte thematisiert. Zu diesem Zweck wird zunächst ein Bild unzureichend beschrieben und die Teilnehmenden machen sich Gedanken, wie sie sich das Bild vorstellen. Danach wird das Bild mittels eines sinnvollen Alternativtextes beschrieben und den Teilnehmenden anschließend präsentiert. Aus diesem Vergleich erkennen die Teilnehmenden, welche Informationen in Alternativtexten wichtig sind. Anschließend werden Regeln für Alternativtexte aufgezeigt und die vier wichtigsten Bildtypen unterschieden. Im weiteren Verlauf des Workshops sollen die Teilnehmenden nun anhand des Gelernten entscheiden, ob für ein Bild ein Alternativtext notwendig/ausreichend ist und wenn ja, welcher Alternativtext passt. Dazu werden hintereinander zwei bis drei Bilder gezeigt und jeweils eine Abstimmung bereitgestellt. Die Ergebnisse werden jeweils kurz besprochen. Zum Abschluss wird den Teilnehmenden noch kurz veranschaulicht, wo ein Alternativtext hinterlegt werden kann (Beispiel: PowerPoint) und ggf. offene Fragen geklärt. Der Workshop endet mit einer kurzen Umfrage zur Selbsteinschätzung, inwieweit die Teilnehmenden sich nun in der Thematik der Alternativtexte sicherer fühlen als zu Beginn des Workshops.

Zielgruppe
Hochschullehrende und -mitarbeitende, keine Vorkenntnisse zu Alternativtexten nötig

Referent*innen
Christine Redeker und Guntram Fink (beide wissenschaftliche Mitarbeitende eLearning-Team, HS Niederrhein)

Material
Präsentation „How-to Alternativtexte: Bilder & Grafiken barrierefrei einsetzen“ (PowerPoint, 93 KB) downloaden

Künstliche Intelligenz (KI) bietet enorme Chancen für digitale Barrierefreiheit, indem sie den Zugang zu Bildungsinhalten erleichtert und assistive Technologien verbessert. Gleichzeitig stellt sie jedoch eine Herausforderung für den Datenschutz dar, da viele KI-Systeme personenbezogene Daten verarbeiten. In meinem Vortrag untersuche ich dieses Spannungsfeld und zeige, wie Hochschulen und Bildungseinrichtungen KI-gestützte Technologien verantwortungsvoll nutzen können. Dabei werden sowohl rechtliche Rahmenbedingungen als auch technische Lösungsansätze vorgestellt, um eine Balance zwischen Inklusion und Datenschutz zu schaffen. Ziel ist es, ein Bewusstsein für die Herausforderungen und Potenziale von KI in der digitalen Lehre zu schaffen und gemeinsam praktikable Strategien für eine sichere und barrierefreie Nutzung zu diskutieren.

Zielgruppe
alle Interessierten aus Bildungseinrichtungen

Referent*in
Dr. Elyesa Seidel (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)

Material
Präsentation „Digitale Teilhabe durch KI – Wie Datenschutz und Barrierefreiheit zusammenwirken können“ (PowerPoint, 480 KB) downloaden

Der 60-minütige Zoom-Workshop „Digitalisierung und Barrierefreiheit in der Lehre“ vermittelt praxisnah, wie Lehrende digitale Barrierefreiheit umsetzen können. Nach einer kurzen Einführung werden rechtliche Rahmenbedingungen, Herausforderungen für Studierende mit Beeinträchtigungen und bewährte Methoden vorgestellt. Anschließend lernen die Teilnehmenden barrierefreie Tools und Plattformen kennen. In interaktiven Breakout-Sessions erarbeiten sie eigene Lehrkonzepte, die im Plenum präsentiert und diskutiert werden. Ein „Bad Practice“-Beispiel verdeutlicht häufige Fehler. Der Workshop schließt mit einer Fragerunde und weiterführenden Ressourcen. Zoom-Features wie Breakout-Räume und Untertitel unterstützen die Barrierefreiheit.

Zielgruppe
Lehrende

Referent*innen
Sinem Malgac und Sarah Zurek (Kompetenzzentrum Studium & Lehre, EvH Bochum)

Material
Präsentation „Digitalisierung und Barrierefreiheit in der Lehre“ (PDF, 212 KB) downloaden

Weiterführende Infos
Barrierefreie Veranstaltungen in der Hochschule EvH Bochum (PDF, 809 KB)

Standortspezifische Liste Barrierefreier Veranstaltungen EvH Bochum (PDF, 1,3 MB)

Wegweiser für Studierende mit Beeinträchtigung EvH Bochum (PDF, 1,1 MB)

Dieser Beitrag richtet sich an Lehrende sowie Mitarbeitende zentraler Einrichtungen, die sich für Lösungsstrategien für chancengleiche Teilhabe an digitalen Prüfungen interessieren. Studierende mit Behinderungen sind in digitalen Prüfungen häufig mit Barrieren konfrontiert, die ihre Chancengleichheit beeinträchtigen. Diese betrifft nicht nur die Rahmenbedingungen, sondern auch die Gestaltung der Prüfungen selbst.
Wir stellen proaktive und reaktive Lösungsstrategien vor, die sowohl auf universeller als auch individueller Ebene ansetzen und dazu beitragen, Prüfungen inklusiver zu gestalten. In unserem Beitrag beleuchten wir kurz die Prüfungssysteme EvaExam und Moodle hinsichtlich der Barrierefreiheit, analysieren die Gestaltung der Prüfungsfragen und betrachten zudem die Selbsttestung zur Überprüfung der Barrierefreiheit. In einem kleinen Selbstversuch geben wir den Teilnehmenden die Möglichkeit, Barrieren in digitalen Prüfungen selbst zu erleben. Es wird aufgezeigt, dass neben universellen Vorkehrungen auch durch individuelle Lösungen von zentraler Bedeutung sind. Wir schließen den Beitrag mit Praxisempfehlungen, die Hochschul-Akteuren helfen können, digitale Prüfungen barrierefrei zu gestalten und so eine Chancengleichheit für alle Studierenden zu ermöglichen.

Zielgruppe
Lehrende und Mitarbeitende in zentralen Einrichtungen

Referent*innen
Denise Materna-Stuttkewitz (Medien Services - IT und Medien Centrum, TU Dortmund), Anne Haage (Kompetenzzentrum digitale Barrierefreiheit.nrw, TU Dortmund)

Material
Präsentation „Barrierefreie digitale Prüfungen“ (PowerPoint, 1,1 MB) downloaden

In diesem Kurzworkshop werden Tipps vermittelt, wie Kurse in ILIAS möglichst barrierefrei gestaltet werden können. Dabei geht es um die grundsätzliche Anlage der Kurse und als Schwerpunkt um die Arbeit mit dem Seiteneditor. Sie lernen nicht nur allgemeine Prinzipien kennen, sondern auch ILIAS-spezifische Tricks und Hinweise.

Zielgruppe
Lehrende und Mitarbeitende in zentralen Einrichtungen, alle die ILIAS-Kurse gestalten

Referent*in
Kendra Grotz (ILIAS Kompetenzzentrum & ILIAS.nrw, FH Dortmund)

Material
Präsentation „ILIAS-Kurse barrierefrei anlegen“ (PowerPoint, 1,3 MB) downloaden

Erstellt gemeinsam mit Expert*innen der AG Barrierefreiheit barrierefreie Texte in Moodle. Betrachtet mit uns gängige Anwendungsszenarien und erfahrt, wie Barrieren im digitalen Bereich wirken. Lernt, wie man Fehler in der Barrierefreiheit erkennt und diese vermeidet oder sie behebt. Der Workshop findet auf der Webseite vom Kompetenzzentrum Moodle.NRW statt. Wir bitten die Teilnehmenden vorab, sich auf moodlenrw.de kostenlos zu registrieren. Ihr erhaltet darüberhinaus Zugang zu erprobten Materialien und Anleitungen zur Gestaltung barrierefreier Dokumente und Moodle-Kurse.

Zielgruppe
Lehrende, Supportmitarbeitende, alle, die Moodle-Kurse erstellen und bearbeiten

Referent*innen
Mitglieder der AG Barrierefreiheit des Verein Moodle an Hochschulen eV

Kostenlose Registrierung für den Moodle-Kurs
https://moodlenrw.de/enrol/index.php?id=253

Material
Zum Zoom-Raum „Selbst aktiv werden: Einstieg in die Erstellung barrierefreier Texte in Moodle“

Social Media Beiträge sind nur dann barrierefrei, wenn bestimmte Aspekte berücksichtigt werden. In diesem Workshop erfahren die Teilnehmenden, wie Sie ihr(e) Social Media Profil(e) für so viele Nutzer*innen wie möglich zugänglich aufbereiten können. Es wird schwerpunktmäßig die Plattform Instagram in den Fokus genommen, viele der hier angesprochenen Praxistipps lassen sich jedoch auch auf andere gängige Plattformenn (z. B. Instagram, LinkedIn, Facebook etc.) übertragen.

Zielgruppe
Web-Redakteur*innen, Content-Ersteller*innen, alle Interessierten (beruflich oder privat)

Referent*innen
Ina Marie Ernst, Sabrina Januzik (Kompetenzzentrum digitale Barrierefreiheit.nrw, TU Dortmund)

Material
Präsentation „Barrierefrei posten“ (PowerPoint, 8,6 MB) downloaden

In diesem Workshop lernen Sie, wie Sie mithilfe moderner KI-Tools digitale Inhalte barrierefrei aufbereiten können. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der automatisierten Transkription und Untertitelung von Audio- sowie Videomaterial, um gehörlose oder schwerhörige Personen und Nutzer*innen mit Sprachbarrieren optimal zu unterstützen. Darüber hinaus beschäftigen wir uns mit KI-basierten Verfahren zur Erstellung von Bildbeschreibungen, die Menschen mit Sehbeeinträchtigungen eine barrierefreie Navigation durch Online-Inhalte anhand praxisnaher Beispiele zeigen wir, wie sich diese Tools in bestehende Arbeitsabläufe integrieren lassen, welche technischen Voraussetzungen erforderlich sind und wo mögliche Stolpersteine liegen.

Zielgruppe
Lehrende

Referent*in
Sabine Römer (Mitarbeiterin im Bereich eLearning des Zentrums für Wissenschaftsdidaktik, Ruhr-Universität Bochum)

Barrierefreiheit ist heute wichtiger denn je. In einer digitalen Welt sollte jede Person Zugang zu Informationen haben, unabhängig von individuellen Bedarfen. Doch oft sind digitale Dokumente und Unterlagen voller Hürden, die viele Menschen ausschließen. In diesem Workshop zeigen wir euch erste einfache Schritte zur Gestaltung möglichst barrierearmer digitaler Unterlagen und Dokumente. Formatvorlagen, Überschriften, Designs, Gliederungen, Tabellen, Kontraste, alternative Bildbenennungen – alle diese Faktoren tragen dazu bei, wie gut Lehr- und Lernmaterialien, die ihr für euer Studium anfertigt, von anderen Menschen erfasst und verarbeitet werden können. Viele Schritte für eine zugängliche Gestaltung von digitalen Unterlagen können leicht in den Alltag übernommen werden; es müssen nur ein paar Basics gekannt und angewendet werden. Wir erklären euch, welche und wie genau das funktioniert!

Zielgruppe
Studierende

Referent*in
Elisa Bologna (studentische Mitarbeiterin im eTeam Digitalisierung, Ruhr-Universität Bochum)

Material
Präsentation „Digitale Inklusion: So gestaltest du deine Dokumente barrierefrei“ (PowerPoint, 311 KB) downloaden

Wir bedanken uns besonders bei: