Fill in the blanks/Lückentext
In den Lückentext müssen Studierende die richtigen Wörter eingeben.
Testergebnisse
Stand: April 2023
Der Lückentext kann mit allen getesteten assistiven Technologien gut genutzt werden.
Übersicht: Usability bei verschiedenen Arbeitstechniken
| Hilfsmittel/Arbeitstechnik | Testergebnis | Empfehlung |
|---|---|---|
| Screenreader | funktioniert gut | + |
| Tastaturbedienung | funktioniert gut | + |
| Sprachsteuerung (iOS) | funktioniert gut | + |
| Vergrößerung/Kontraste | funktioniert gut | + |
| ohne assistive Technologie, hier Dyslexie | funktioniert zufriedenstellend | o |
+ = gut geeignet; o = mittelmäßig geeignet, Anpassungen nötig; − = ungeeignet
Hinweise für Nutzer*innen
Screenreadernutzung
Hinweise für die Nutzung:
- Wenn der Bestätigungsdialog eingeschaltet ist: Die voreingestellte Meldung für Überprüfung der Eingaben ist verwirrend („Beenden. Ganz sicher beenden?“). Dadurch wird die Aufgabe nicht beendet.
- Die Nutzenden können beim Überprüfen der Fehler die Wörter korrigieren. Diese Erklärung fehlt.
- Überschriften sind nicht semantisch ausgezeichnet (bei längeren Texten sinnvoll).
Tastaturbedienung
Barriere: Sichtbarer Bildschirmausschnitt wandert nicht immer ausreichend mit, um den Text nach der auszufüllenden Lücke zu lesen. Das wirkt sich besonders negativ aus, wenn Lücken in eigene Zeilen gesetzt werden (Screenshots 1 und 2).
Vergrößerung und Kontraste
Barrieren:
- Farbkontrast bei Lösungsanzeige nicht ausreichend (dunkelgrün auf grün)
- durchgestrichene falsche Wörter bei Lösungsanzeige schlecht lesbar
Dyslexie
Barrieren:
- Plug-in für Rechtschreibkorrektur funktioniert nicht
- Durchgestrichene falsche Wörter bei Lösungsanzeige schlecht lesbar. Bessere Lösungsdarstellung z.B. bei „Drag the Word“. Der linke Screenshot zeigt die Lösungsanzeige beim Diktat, rechts bei „Drag the Word“.
- Bei der Lösungsanzeige wird nicht zwischen Rechtschreibfehlern und inhaltlichen Fehlern unterschieden. Das kann für Studierende mit Dyslexie frustrierend sein.
Empfehlungen für Einstellungen im Sinne des Universal Designs for Learning
- Lücke nicht in eigene Zeile setzen, Übersicht geht verloren (besonders bei Tastaturbedienung, Sehbeeinträchtigung und Dyslexie; Screenshot 3).
- Kleinere Rechtschreibfehler akzeptieren, wenn nicht die Rechtschreibung im Vordergrund der Aufgabe steht.
- Bestätigungsdialoge ausschalten oder verständlich beschriften. Die vorgeschlagenen Dialoge verwirren.
- Geben Sie Studierenden mit Dyslexie den Hinweis, dass die Rechtsschreibkorrektur des Language Tool bei Fragestellungen und Zielen nicht funktioniert. Sie können sich behelfen, indem sie mit der rechten Maustaste den Text durch den „Text in Editor“ überprüfen.
Lizenzhinweis
Zitiervorschlag
„H5P - Ergebnisse der Barrierefreiheits- und Usabiltytests und Empfehlungen zum Einsatz in Studium und Lehre. Kompetenzzentrum digitale Barrierefreiheit.nrw, Technische Universität Dortmund, Stand: April 2023“, Lizenziert unter: CC BY 4.0.
Ausgenommen von der Lizenz sind verwendete Logos, Bilder und Bedienoberflächen.




